Ich heiße Elisabeth - und wenn man mich beschreiben möchte, dann wohl am besten so: Ich bin jemand, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Selbst wenn rundherum alles hektisch wird, bleibe ich gelassen, denke einen Schritt voraus und finde Lösungen, wo andere nur Probleme sehen. Ungereimtheiten begegne ich mit Diplomatie und einem feinen Gespür für Menschen - mir ist es wichtig, dass am Ende alle ihr Gesicht wahren können und sich verstanden fühlen. Zuhören ist meine große Stärke.

Das Reisen gehört zu meinen größten Leidenschaften. Neue Orte, neue Kulturen, neue Sprachen - genau das begeistert mich. Mein Orientierungssinn lässt dabei zwar mehr als zu wünschen übrig, aber das sehe ich mit einem Augenzwinkern. Und das übernehmen dann auch die mitreisenden Freunde für mich. Dafür habe ich alles im Griff, sobald wir im Urlaub angekommen sind: Ich organisiere, plane um, finde Lösungen und sorge dafür, dass alles reibungslos läuft.Und ganz nebenbei habe ich natürlich auch die Gemeinschaftskasse immer griffbereit in meiner Hosentasche - irgendjemand muss schließlich den Überblick behalten.

Sprachen faszinieren mich schon lange - sie sind für mich wie kleine Schlüssel zu anderen Welten. Genauso gerne verbringe ich Zeit beim Garteln, auch wenn ich da natürlich weit weg von Profis bin. Besondere Pflege bekommt der Lavendel auf dem Kirchenwirt-Dach. Ihn zu pflegen, wachsen zu sehen und seinen Duft zu genießen, hat etwas wunderbar Beruhigendes und Erdendes. Und die gemeinsame Lavendelernte mit Freunden, zeitig in der Früh, bevor der Tag so richtig losgeht, das sind mitunter die schönsten Momente im Sommer!

Wenn ich mir Zeit für mich nehme, greife ich gerne zu einem guten Buch. Allerdings passiert es nicht selten, dass mir schon nach ein paar Seiten das Buch auf die Nase fällt - genauso gut kann ich auch auf der Couch wegschlummern nach einem langen Tag. Diese kleinen Momente der Ruhe sind mir sehr wertvoll.

Den wohl schönsten Ausgleich zu meinem oft fordernden Alltag finde ich auf dem Motorrad. Einfach losfahren, den Fahrtwind spüren und alles hinter mir lassen - am liebsten irgendwohin, wo Computer und Handy keine Rolle spielen. Diese Freiheit, dieses Abschalten, einfach durch die Landschaft cruisen ist für mich unbezahlbar und gibt mir genau die Energie zurück, die ich im Alltag brauche.